Praetorius, Bartholomäus (um 1590-1623): Newe und liebliche Paduanen und Galliarden


Praetorius, Bartholomäus (um 1590-1623): Newe und liebliche Paduanen und Galliarden

Artikel-Nr.: 5007
27,90


13 Paduanen und 13 Galliarden  (Berlin, 1616)
für 5 Streichinstrumente (Violinen, Violen, Violoncelli und Viole da gamba)
Partitur und Einzelstimmen
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Bartolomäus Praetorius stammt aus Marienburg (heute Polen “Malbork“), wo er um das Jahr 1590 geboren wurde. Er schrieb sich im Jahre 1608 in der Königsberger Universität ein. In den Jahre 1613 bis 1620 war er Cornettist und Hoff-Musicus bei dem Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg. In der Gehaltsliste des Kapellmeisters Nicolaus Zangius kann man den Namen Praetorius nachweisen. König Gustav II. Adolph von Schweden engagierte die Hofkapelle 1620 zur Ausgestaltung seiner Hochzeit nach Stockholm, Praetorius blieb dort und starb drei Jahre später im Jahre 1623.

Sein wichtigstes Werk, sind die 1613 entstandenen Newe lieblichen Paduanen und Galliarden. Wenn man diese Ausgabe mit den Instrumentalausgaben von William Brade (1560 – 1630) vergleicht, so findet man viele Ähnlichkeiten. Bei Brade lautet der Titel: Darinn 24. liebliche Paduanen und auch so viel Galliarden zu fünff Stimmen auff allerley Instrumenten / und insonderheit auf Fiolen zu gebrauchen.

Zu dieser Ausgabe wurde der Druck, der sich in der Bayerischen Staats-Bibliothek befindet (Mus.pr. 9891), benutzt. Es besteht aus fünf Stimmbüchern: Diskantus, Altus, Tenor, Bassus, Quinta Vox.

Olaf Tetampel
Bremen, im Sommer 2018


 

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